I need that song, those trusty chords could pull me trough...
Ein Buch muß die Axt sein
für das gefrorene Meer in uns.
Franz Kafka
Die Buchfrage von LovelyBooks

 

„Arthur und die vergessenen Bücher“ von Gerd Ruebenstrunk

 

In Gerd Ruebenstrunks Roman „Arthur und die vergessenen Bücher“ jagen Arthur und Larissa dem geheimnisvollen „Buch der Antworten“ hinterher – ein Buch, das in den falschen Händen fatale Folgen haben könnte…

Seit Arthur lesen kann, verbringt er viel Zeit im Laden des Bücherwurms. Doch er ahnt nicht, von welchen Geheimnissen der alte Mann weiß. Als dieser überfallen wird, betraut er Arthur und seine Enkelin Larissa mit einer Aufgabe, die nur die beiden lösen können: Das „Buch der Antworten“ vor den Sucher zu finden und in Sicherheit zu bringen. Ein abenteuerlicher Wettlauf durch Europa beginnt.

Schon das Cover von „Arthur und die vergessenen Bücher“ macht Lust es in die Hand zu nehmen und darin zu blättern. Mit der vergoldeter Schrift, den Ecken, die aussehen als wären sie metallbeschlagen und einigen angekokelten Stellen, erweckt das Buch einen sehr alten, wertvollen Eindruck. Es scheint als hielte man bereits eines der vergessenen Bücher in den Händen. Wenn man daraufhin beginnt zu lesen, wird man nicht enttäuscht.

Das Buch erzählt die Geschichte zweier Kinder, die sehr unterschiedlich, doch als Team ein unschlagbar sind.

Arthur liebt Bücher und verbringt seine gesamte Freizeit damit zu lesen oder im Buchladen zu arbeiten. Larissa hingegen ist ein Technik Freak, hat viele ungeahnte Talente, aber kann mit Büchern nicht wirklich viel anfangen. Sie ist viel mutiger als Arthur und steht ihm immer bei.

Besonders Kinder um die zwölf Jahre können sich mit Arthur gut identifizieren, denn er ist nicht perfekt. Er hat Ängste und Sorgen, ist zurückhaltend und oft auch etwas unsicher und gerade diese Menschlichkeit macht ihn sehr sympathisch.

Ruebenstrunk schreibt zu dem auf eine wunderbare Art. Einerseits ist die Geschichte sehr spannend, besonders durch die Verfolgungsjagden und vielen Geheimnisse, und andererseits lernt man durch Arthurs und Larissas Nachforschungen ganz nebenbei eine Menge über Amsterdam und Bologna, die Handlungsorte des Romans. Seine Wortwahl ist auch für erwachsene Leser ansprechend, wie z.B. die Metapher „Hotelcerberus“ zeigt.

Durch die vielen liebevollen Zeichnungen, die man ab und zu im Buch und auch auf dem Einband findet, wird die Geschichte für den Leser noch lebendiger.

„Arthur und die vergessene Bücher“ ist ein Buch mit vielen Geheimnissen. Einige werden gelöst, andere bleiben offen. Eine gute Voraussetzung für die folgenden zwei Bücher.

Wer die Tintenwelt- Romane von Cornelia Funke mochte, dem werden auch die Arthur- Romane von Gerd Ruebenstrunk gefallen. Auch hier wird diese mystisch magische Stimmung erzeugt, die Bücher über Bücher zu solch fantastischen Leseerlebnissen macht!


Ich danke dem arsEdition Verlag ganz herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

 

 


Hier geht es zu Arthurs Website (einfach anklicken).

arsEdition

384 Seiten, 16,95 € [D]

Goldfolienprägung, Mit sw-Illustrationen, Lesebändchen

"Arthur und die vergessenen Bücher" bei Amazon

DesignPicture
Gratis bloggen bei
myblog.de